Der Athener Flughafen

Stefan Lindner – Gemeingut in Bürgerhand: Nach einem relativ ruhigen Flug bin ich heute kurz nach Mitternacht auf dem Athener Flughafen gelandet. Die wenigsten, die dort ankommen, werden wahrscheinlich wissen, dass dieser Flughafen eine der lukrativsten Kapitalanlagen der deutschen Industrie ist. Der deutsche Baukonzern HochTief kassiert hier trotz Krise Renditen im deutlich zweistelligen Bereich. In der Presse wird immer nur über sinkende Passagierzahlen berichtet. Für die nur ein paar Mausklicks weiter zu findenden Finanzberichte scheint sich hingegen niemand zu interessieren. Während in Griechenland immer mehr Eltern nicht mehr wissen, wie sie ihre Kinder ernähren können, kann man dort Renditezahlen finden, die einem nur so die Augen übergehen lassen.
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Der Athener Flughafen ist ein sogenanntes Public Privat Partnership (PPP). Wer dabei glaubt, bei so einer Partnerschaft teilen sich Staat und Privatwirtschaft fair die Risiken und Gewinne, der irrt. Beim Athener Flughafen betrugen die Baukosten ca. 2 Mrd. Euro. Staat und Privatwirtschaft als zukünftige Eigentümer zahlten davon aber nur 300 Mio. aus eigener Tasche. Der Rest der 2 Mrd. Euro waren Kredite und EU-Fördergelder. Und damit der Flughafenbetreiber auf die Kredite nicht all zu hohe Zinsen bezahlen muss, bürgt im Falle eines Falles der Staat für diese Kredite.
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