Arbeiten ohne Ende: Der Abschied vom Ruhestand


(Nachdenkseiten / Le Monde diplomatique, 12.7.2013)
Die Anhebung des Renteneintrittsalters, das Loblied auf das bürgerschaftliche Engagement der Älteren und die zahllosen europäischen und nationalen Programme zur Förderung ihrer “Inklusion” – das Jahr 2012 hat die EU zum “European Year for Active Ageing” ausgerufen – haben alle einen gemeinsamen Nenner: die Wiederkehr der Idee von der Würde und der Wertigkeit lebenslanger Arbeit. Wer nicht arbeitet oder zu arbeiten aufhört, darf in den europäischen Gesellschaften zwar noch essen (wenn auch weniger als die Arbeitenden und weniger als zuvor), doch er gilt nicht mehr als löbliches Vorbild.

Kaum schien es möglich, dass fast jedem Rentner ein sorgenfreies Leben vergönnt ist, da konnte man sich den Ruhestand gesamtgesellschaftlich “nicht mehr leisten”, wurde der “wohlverdiente Ruhestand” als Merkmal materieller wie moralischer Sorglosigkeit denunziert.


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