Die SPD in der heißen Phase des Wahlkampfes


Gespräch mit Rudolf Dreßler, SPD, Sozialpolitiker
(Frank Wörner – WDR5, 17.8.2013)    Rudolf Dreßler kritisiert den Wahlkampf der eigenen Partei. Es sei viel schief gelaufen. „Man könnte fast sagen: Keine Woche unfallfrei.“ Das ak­tuel­le Umfrageergebnis sei deprimierend. Der Wahlkampf habe „keinen Drive, keinen Druck“. Man könne nur zu dem Ergebnis kommen, dass in den letzten vier Jahren versäumt wurde, sich um die Parteisituation zu kümmern.


Podcast 6 Minuten und 40 Sekunden


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3 Antworten auf Die SPD in der heißen Phase des Wahlkampfes

  1. Hans-Adolf Bode sagt:

    Ich lebe überwiegend in Durban Südafrika, aber im Juli bis Mitte August war ich mal wieder in meiner Heimat Böblingen. Mit Entsetzen habe ich festgestellt wie wenige in der SPD, voll hinter ihrer Partei im Wahlkampf stehen. Klar sind viele, genau wie ich, sehr verärgert über die Haltung der Landesspitze zur Position S21. Dass dieser Murks früher oder später zu Tage kommt ist klar. Aber jetzt geht es um etwas ganz anderes. Darum, endlich in Deutschland dafür zu sorgen, dass eine bessere Politik Einzug hält. Liebe Parteifreunde vergesst im Moment euren Ärger über S 21 und helft mit die Wahl zu gewinnen. Nur wenn alle mit anpacken, kann und wird es gelingen. Sprecht mit Nachbarn und Freunden, helft an den Wahlständen mit, verteilt die Prospekte der Kandidaten.
    Ich selbst habe 1958 die Jusos Landkreis Böblingen gegründet und bin seit 1960 kritisches Mitglied der SPD. Aber jetzt geht es nicht um Kritik, es geht darum gemeinsam zu helfen.
    Viele Grüße aus Durban Südafrika
    Euer Hans Adolf Bode

  2. da kann ich nur sagen: “Guten Morgen, Herr Dreßler”

    Merkel ist so schwach wie noch nie, sie wird nur von der Opposition noch getoppt.

    Die nächste Regierung wird Schwarz/GRÜN

  3. Dass keine rechte Kampfstimmung aufkommt stelle ich auch bekümmert fest. Wir haben wohl keine rechte Reaktion auf Angies Machterhaltungsstrategie gefunden. In BW schadet die Haltung meiner SPD zu S 21 stark – mich pesönlich lähmt das regelrecht.
    Wo mit Selbstbewußtsein und Nachdruck deutlicher Farbe bekannt werden sollte sind die richtigen und mutigen Entscheidungen unserer Partei in der Vergangenheit (Hartz 4 – Komplex) ein äußerst verantwortungsbewusstes Verhalten im Sinne von Staatsräson zu Lasten der eigenen Klientel, Teilnahmeablehnug Irakkrieg, wesentlich eindeutigere Haltungen zu Steuerhinterziehung und Kampf gegen Mißbräuche in der Finanzwirtschaft, von einem hohen Mass an Verantwortungsbewußtsein getragen auch das unpopuläre Mitstimmen bei Finanzierungshilfen für in Finanzprobleme geratene EU – Mitglieder.
    Gruß Wolfgang Giesler

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