Die verbogene Partei


(FELIX DACHSEL – sonntaz, 25/26. Januar 2014)
Die These: Der Sieg des SPD-Vorsitzenden ist die Niederlage seiner Partei
(…)
Wenn sich die SPD an diesem Wochenende zu ihrem außerordentlichen Bundesparteitag trifft, dann kann Gabriel mit dem Selbstbewusstsein eines Mannes anreisen, dem es gelungen ist, einen Abstiegskandidaten, denn das ist die Partei, als Sieger zu präsentieren: gewonnenes Mitgliedervotum, erfolgreiche Koalitionsverhandlungen, Regierungsbeteiligung. Wäre die SPD ein Verein zur Befriedigung ihres Vorsitzenden, dann hätte dieser Verein seinen Zweck in den letzten Wochen erfüllt.

Doch: Der Triumph des Vorsitzenden ist eine Niederlage der Partei. Die SPD ist noch immer in der Krise, in die Gerhard Schröder sie mit seiner Agenda-Politik gestürzt hat. Sie ist noch immer eine verbogene Partei. Und die Beteiligung an der Großen Koalition wird daran nichts ändern. Im Gegenteil.
(…)


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Eine Antwort auf Die verbogene Partei

  1. Peter Boettel sagt:

    Genau im Gegenteil: Denn das Ergebnis beim Mitgliedervotum ist unter Nötigung von Neuwahlen, massiver Beeinflussung der Mitglieder und vordergründiger angeblicher Erfolge im Koalitionsvertrag, die sich bei genauer Lektüre als Niederlage erweisen, zustande gekommen.
    Hinzu kommen die jüngeren Ergüsse von Gabriel: Verteidigung des geplanten Freihandelsabkommens, Abkehr von der Energiewende, Schweigen im Falle Pofalla, Unterstützung der Betrügerin Schavan als Botschafterin etc.etc., dazu die imperialistischen und militaristischen Sprüche von Steinmeier, da war Westerwelle ja noch ein Friedensengel.

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