Wegen Edathy – Offener Brief an Sigmar Gabriel


Lieber Sigmar Gabriel,
liebe Genossinnen und Genossen im Parteivorstand, im Fall Sebastian Edathy kam die auch ihm zustehende Unschuldsvermutung durch vorschnelle Urteile gehörig unter die Räder.


Hier ist der vollständige “Offene Brief” von Dr. med. Wolfgang Gaehr an Sigmar Gabriel und den Parteivorstand. Wer ihn mit-unterzeichnen möchte kann sich HIER eintragen.
(Unterzeichnerliste)

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2 Antworten auf Wegen Edathy – Offener Brief an Sigmar Gabriel

  1. Friedrich Grimm sagt:

    Die Antwort von Dietram Hoffmann in Ehren. Dennoch bleibt Sie eine Erklärung schuldig. Nämlich, warum gleich die Ausschlussverfahrenskeule gegen Edathy geschwungen wird.
    Während in Baden-Württemberg zurzeit ein “Glaubenskrieg” von, wie mir scheinen will, bigotten Lehrern und Eltern vom Zaun gebrochen wurde, weil in zukünftigen Lehrplänen Wissen und Verständnis für anders geartete Menschen vermittelt werden soll, verhält sich meine Partei genauso unverständlich gegenüber solchen Personen. Ich erwarte von meiner Partei, dass sie sich, im Gegesatz zu den Kirchen, zu mehr Ehrlichkeit traut.

  2. Dietram Hoffmann sagt:

    Lieber Wolfgang,
    Dein offener Brief ist insofern richtig, dass Du Sigmar Gabriel und unseren Parteivorstand an die Unschuldsvermutung und unseren sozialdemokratischen Grundwert “Solidarität” mit deutlichen Worten erinnerst.
    Ich meine aber, dass Du in einer Hinsicht inkonsequent bist. Völlig zu Recht weist Du zwar Elie-Lukas Limbacher daraufhin, dass weder er noch der Rest der Bevölkerung – Ausnahme BKA- und Staatsanwaltschaftsmitarbeiter – die Bilder, die Edathy im Web bestellt hat, kennen. Weil aber Edathy im Spiegelinterview bestritten hat, pädophil zu sein, gibt es vorerst noch keinen Grund Verständnis für ihn als Pädophilen zu fordern. Das wäre erst dann am Platz, wenn ein Sachverständiger, also ein Sexualwissenschaftler diese Bilder entsprechend eingeordnet hat. Solange dies nicht der Fall ist, müssen wir wegen der Unschuldsvermutung Edathy beim Wort nehmen und dürfen ihm keine Pädophilie, auch nicht ein bisschen unterstellen.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Dietram Hoffmann

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