NATO-Gipfel, Schottlands Unabhängigkeitsbestreben, MH17


(Willy Wimmer, ehemaliger Staatsminister des Verteidigungsministeriums, CDU, 8.9.2014)
Das war der Gipfel.
Das Treffen der 28 NATO-Länder in Wales fand am Samstag sein Ende. Dass es dort definitiv um die “neue Sicherheitspolitik” gegenüber Russland gegangen sein muss, liegt auf der Hand, nur, was wurde beschlossen und wie sehen die Konsequenzen für die Bündnispartner aus?

Schottland will nicht mehr.
Großbritannien soll kleiner werden, jedenfalls wünschen sich das die Schotten und lassen am 18. September die eigene Bevölkerung darüber abstimmen, ob Schottland sich nicht end­lich für unabhängig erklären möchte. Angenommen, dieser Befreiungsschlag gelingt – was bedeutet das für die europäische Union, führt er eventuell zu einer Kettenreaktion?

Black out statt Black Box.
Der Flugschreiber der über der Ukraine verunglückten Maschine MH17 befindet sich seit über 3 Wochen in der Hand der NATO, genau genommen in London, um dort endlich von den entsprechenden Behörden ausgelesen zu werden. Wurde die MH17 vom Boden aus abgeschossen oder aus der Luft angegriffen, oder war ein technischer Fehler für den Absturz verantwortlich? Antworten auf diese Fragen sind entscheidend, denn ein mutwilliger Ab­schuss der MH17, den der Westen seit der Tragödie Putin unterstellt, wäre ein möglicher Grund, gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Warum zeigt die Westpresse so wenig Interesse, was die Flugdaten-Auswertung angeht? Man erfährt nichts. Das einzige, was uns von den entsprechenden Stellen durchgereicht wurde, ist, dass die AWACS-Flugzeuge (Airborne Early Warning and Control System – fliegende Kommandostände), die der NATO dienen und die Flugbewegungen über der Ukraine flächendeckend überwachen, ausgerechnet in der Zeit des Unglücks technische Probleme hatten. Es liegen also keine Daten vor.


Das Interview (19 Minuten und 30 Sekunden)

 

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Eine Antwort auf NATO-Gipfel, Schottlands Unabhängigkeitsbestreben, MH17

  1. Bernhard Meyer sagt:

    Liebe SPD:
    Wandel durch Annäherung! Weg mit Konfiktstrategie!
    Raus aus den Transatlantik-Thinktanks – Hirn durchspülen!
    Back to the roots: Soziale Arbeit, nicht neoliberale Arbeit. Wieder mal die Analysetechniken von Marx anwenden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Bernhard Meyer

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