Wer arm ist, muss mit Misstrauen rechnen


Zehn Jahre Hartz IV
haben das Bild von den Armen dramatisch verändert.

(Christoph Butterwegge – Süddeutsche.de, 24. Dezember 2014)
 
Am 1. Januar ist das unter dem Kürzel Hartz IV bekannte “Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt” zehn Jahre in Kraft. Zieht man eine kritische Bilanz der umstrittenen Arbeitsmarkt- und Sozialreform, fällt eine Paradoxie ins Auge: Einerseits machte das Gesetzespaket der breiten Öffentlichkeit wieder bewusst, dass Armut im reichen Deutschland existiert und auch wachsen wird, sofern sie nicht wirksam bekämpft wird. Andererseits werden die Armen nach den von einer rot-grünen Koalition initiierten “Agenda”-Reformen stärker als je zuvor stigmatisiert und diskriminiert. Zehn Jahre Hartz IV haben das Bild von den Armen dramatisch verändert.


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