Siggis schwarze Socke


( Pascal Beucker – taz, 18.8.2015)
Ein Ex-Christdemokrat soll Sigmar Gabriel wieder in die Erfolgsspur bringen.

Mit Blick auf seine Beratertätigkeit ist [Thomas] Hüser im Mai aus der CDU ausgetreten, „der guten Ordnung halber“. Inhaltliche Gründe für seinen Austritt sind nicht bekannt.

Selbstverständlich hält Hüser nichts von Rot-Rot-Grün, der zurzeit einzig denkbaren Al­ter­na­ti­ve zur Großen Koalition.

Warum holt sich Gabriel ausgerechnet einen konservativen Phrasendrescher? Dafür gibt es nur eine logische Erklärung: Die Personalie deutet darauf hin, dass er jegliche Hoffnung auf einen Regierungswechsel nach der Bundestagswahl 2017 aufgegeben und sich mit der Rolle des Juniorpartners arrangiert hat.


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Eine Antwort auf Siggis schwarze Socke

  1. Peter Boettel sagt:

    Ob es für Gabriel als Juniorpartner reicht, ist nicht einmal sicher; wenn er so weiter macht, wird ihn die FDP noch überholen; ebenso haben sich die Grünen auch schon als Juniorpartner angeboten.

    Anstatt auf die Parteibasis zu hören, scheinen Politleichen wie Hombach einen besonderen Einfluss zu genießen, um die Talfahrt zu beschleunigen.

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