Erbschaftssteuer: Die kalte Wut!


(Claus Heinrich – SWR2, 1.6. 2016)

Eigentlich ist es fast schon wurscht, ob die Große Koalition am Ende beschließt, dass Fir­men­er­ben erst bis zu einem Wert von 20 Millionen Euro oder noch mehr ungeprüft alles behalten dürfen, was andere für sie erarbeitet haben.


Das Wahlverhalten der Unterprivilegierten etwa jüngst in Österreich, wo 86% der Arbeiter den Präsidentschaftskandidaten der Rechtspopulisten gewählt haben, ist da eine deutliche Warnung. Die Wut wendet sich nur vordergründig gegen Fremde als zusätzliche Fut­ter­kon­kur­ren­ten. Im Kern ist es ein Aufstand gegen “die da oben”, die bürgerlichen Eliten, egal ob grün, konservativ oder etabliert sozialdemokratisch. Sie sollten endlich einmal die Quittung erhalten für ihr konsequentes Desinteresse an der Lage der kleinen Leute.

Kann das bei uns auch passieren? Fragen sie mal die baden-württembergischen Sozialdemokraten, die immer noch orientierungslos ihre Wunden lecken, die sie bei der letzten Landtagswahl erlitten haben. Kleiner Hinweis an die Genossen: Vielleicht war es doch nicht eine so tolle Idee eures damaligen Wirtschafts- und Finanzministers Nils Schmid, der allen Ernstes gefordert hatte Firmenerben bis zu 100 Millionen Euro grundsätzlich steuerfrei zu stellen.


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