Es wird immer schwieriger, Lichtblicke zu entdecken.


(Albrecht Müller – Nachdenkseiten, 25. November 2016)

Schulz, Merkel usw., die Leute an den Schaltstellen von Politik und Medien sind so unerträglich, dass man verzweifeln könnte.
Dabei würden wir doch so gerne Hoffnung verbreiten. Ihre Reaktionen auf unsere Analysen sind unterschiedlich. Manchen sind wir noch zu brav, andere wünschen sich mehr positive Aus­blicke und weniger hart formulierte Kritik. Lesen Sie die folgenden sechs symp­to­ma­ti­schen Beispiele aus den letzten Tagen, die den skandalösen Zustand unserer selbst­er­nann­ten „Eliten“ aus Politik und Medien beschreiben. Es wird immer schwieriger, Lichtblicke zu entdecken. Es ist nicht mehr zum Aushalten!, schrieb gerade ein NachDenkSeiten Leser.
Albrecht Müller
 
Das sind die Beispiele:

  1. Wie Schulz zum Messias wurde.

    Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, ist bisher durch keinen bedeutenden Beitrag zur öffentlichen Debatte aufgefallen. Und dennoch feiern ihn die deutschen Medien.

  2. Die Mehrheit des Europäischen Parlaments heizt den West-Ost-Konflikt und den kalten Krieg an.

    Vor zwei Tagen, am 23. November, verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution, deren Lektüre einen fassungslos zurücklässt.

    Von der Notwendigkeit, Vertrauen zu schaffen und deshalb pfleglich miteinander umzugehen, haben sie offensichtlich noch nichts gehört. Die deutschen christ­de­mo­kra­ti­schen Abgeordneten kämpfen vermutlich noch einmal die Schlacht, die sie durch die Ent­span­nungs­po­li­tik von Willy Brandt bis zu Helmut Kohl verloren haben.

  3. Ganz Berlin ist sich einig gegen die Populisten.


    Nehmen wir das Beispiel Schäuble: Sein Beharren auf der schwarzen Null und der sogenannten Sparpolitik müssten die vielen Nutzer des Wortes Populismus den nackten Populismus nennen.

  4. Systematisch wird versucht, eine Querfront zu konstruieren, wo es keine gibt.

    Sahra Wagenknecht ist das dafür ausersehene Opfer. Siehe dazu. Wenn ich hart formulieren würde, dann müsste ich sagen: typischer Schweinejournalismus

  5. Bei Illner demonstrieren erwachsene Menschen, dass sie keine Ahnung von den Rentenproblemen haben.


    Beim derzeitigen Führungspersonal muss man extrem pessimistisch für die Zukunft sein. Wir werden von Dummköpfen oder Manipulatoren regiert.

  6. Obama steigt noch mal aus dem fahrbereiten Auto, um sich vom Superagenten der USA im Kanzleramt zu verabschieden. Darf man das sagen? Warum nennt die imperiale Situation keiner beim Namen?


    Die deutschen Medien haben keinen Biss. Sie versagen als kritische Instanz.


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Eine Antwort auf Es wird immer schwieriger, Lichtblicke zu entdecken.

  1. Friedrich Höß sagt:

    Sehr geehrter Herr Müller,Herr Berger, Mitarbeiter/innen
    auf der Suche nach qualifizierten politischen Informationen bin ich auf Ihre “Nachdenkseiten” gestoßen, die ich über Freunde zugesandt bekam.
    Seit einiger Zeit lese ich Ihre und weitere Artikel/ Meinungen mit höchstem Interesse.
    Auch die Sendung und Meinung von Frau Krone-Schmalz bestätigen meine Ansichten und bin dankbar dafür für die klaren Worte.
    Ich werde dieses Jahr 80 Jahre alt und bin noch bei guter Gesundheit. Sie können sich denken,dass ich noch die Kriegszeiten , die Bombennächte auf Stuttgart ,die Nachkriegszeit, die “Umerziehung des deutschen Volkes” erlebt habe . Somit war ich auch Kriegsdienstverweigerer.
    Gerne werde ich demnächst an Ihre Adresse spenden.

    Ich bedanke mich nochmals für Ihre politische und aufklärerische Arbeit.
    Wir in der BRD sind in einer verdammt kritische Zeit.
    Herzlichst und alles Gute
    Friedrich Höß

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