Verkehr, Bauen und Infrastruktur

(Zum Gruppen-Verzeichnis: “Unsere Fachleute…“)

Florian Pronold MdB, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadt­ent­wick­lung
Sören Bartol MdB, Sprecher der SPD Fraktion für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Michael Groschek Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr – NRW
Torsten Albig Ministerpräsident Schleswig-Holstein
Iris Gleicke MdB, Ingenieurin für Hochbau, Sprecherin der SPD Landesgruppe Ost
Jutta Blankau Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt – Hamburg
Olaf Lies Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – Niedersachsen

(Brief – 28.Oktober 2013)
Liebe Iris, lieber Florian,
Meine Bitte:
Bei den Koalitionsverhandlungen sollte “Stuttgart 21“ eine Rolle spielen. Es sollte eine Vereinbarung getroffen werden, S-21 zu überprüfen.

Das Ziel sollte sein, S-21 dann gegebenenfalls rechtzeitig zu stoppen um ein Desaster zu verhindern. Der Grund:

Es zeigt sich immer deutlicher: Der Tiefbahnhof bringt keine Leistungssteigerung sondern eine Leistungsminderung.
Es ist offensichtlich, dass die hohen Risiken unterschätzt oder kleingeredet wurden. (Kosten, mangelnder Brandschutz, geologische Risiken, technische Risiken etc.)
Die Volksabstimmung ist nicht mehr verbindlich – so der Verfassungsrechtler Professor Joachim Wieland am 12.12.2012 in PlusMinus (Video, 1 Minute und 43 Sekunden).
Der Bau kann noch ohne große Verluste gestoppt werden – die Ausstiegskosten sind wesentlich geringer als immer behauptet wurde. Das begonnene Technikgebäude im Bahnhofsbereich kann genauso gut für einen sanierten Kopfbahnhof verwendet werden.

Ich gehöre zur Gruppe der “SPD-Mitglieder gegen Stuttgart 21″. Falls Ihr Euch für Einzelheiten interessiert – unsere Internetseite bietet viele Informationen zum Thema.
Günter Klepser


3 Antworten auf Verkehr, Bauen und Infrastruktur

  1. Herbert Haffner sagt:

    Die Partei, die mit einer gekauften Merkel, durch Spekulations-Lobbyisten, ernsthafte Koalitionsverhandlungen führt, ist nicht mehr wählbar. Die SPD macht sich zum Steigbügelhalter in einen Sumpf der demokratischen Verluderung. Ein ehemaliges Mitglied der SPD und jahrzehntelanger Wähler kommt zu dieser traurigen Feststellung. Schämt euch dafür, Willi Brand muß sich im Grabe umdrehen.

    • U. Z. sagt:

      Hat man sich an der Basis der SPD inzwischen mit einer großen Koalition abgefunden, ist nur noch interessiert, was und vor allem wieviele Ministerpöstchen bei den Verhandlungen “rauszuschlagen” ist?
      Ich persönlich bin ganz entschieden und grundsätzlich gegen eine große Koalition, weil ich die allergrößten Bedenken gegen eine Regierung mit 80%iger Mehrheit habe.
      Wozu brauchen wir dann überhaupt noch das Parlament? Entscheidungen werden nicht mehr kontrovers im Bundestag diskutiert, sondern in Hinterzimmern ausgekungelt. Das sind Verhältnisse wie in der DDR. Es lebe die neue deutsche Einheitspartei!
      Ich wünsche mir einen lebendigen Parlamentarismus mit einer starken Opposition. “Basta”.
      Noch im Juni d.J. stand in der “Welt” zu lesen:
      ****SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hält die Bildung einer Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl nicht für möglich. “Die SPD will keine große Koalition. Unsere Absage an die große Koalition wird in der Partei breit getragen”, sagte Nahles der “Welt***
      Konrad Adenauer hat einmal gesagt: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?”
      Diese SPD kann ich nicht mehr wählen. Ich möchte meine Wählerstimme zurück haben!

  2. U. Z. sagt:

    ***”Sehr geehrter Herr Pronold,
    heute wurde in der Tagesschau gemeldet, dass der Bahn in den nächsten Jahren eine mind. zweistellige Milliarden-Summe für den Unterhalt des Schienennetzes, Instandhaltung bzw. -setzung der Bahnhöfe, Züge, Technik und, und, und fehlen werden.
    Das Geld wird ja wohl vom Bund zugeschossen werden (müssen).
    Kann man in diesem Zusammenhang eigentlich noch die Entscheidung des Bahn-Aufsichtsrates für Stuttgart 21 nachvollziehen?
    Von der Haltung der SPD hier im Land dazu mal ganz zu schweigen.
    Ich hoffe auf Einsicht. Irgendeinen greifbaren Vorteil sollte auch für uns enttäuschte SPD-Wähler aus Baden-Württemberg die angestrebte große Koalition zeigen. “*****
    Soweit meine Mail an Herrn Pronold!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>